Leiterin Nadja Wittow am Billardtisch im KJH Fuchsbau..

Jederzeit ein offenes Ohr für Kinder und Jugendliche

Im Kinder- und Jugendhaus (KJH) „Fuchsbau“ können junge Menschen etwas gemeinsam unternehmen und finden immer ein offenes Ohr für ihre Sorgen und Nöte.

(Magdeburg, 14. Oktober 2019) Das KJH Fuchsbau ist von außen unscheinbar aber von innen sehr gemütlich – wie ein richtiger Fuchsbau eben. Darts, Billard, Kicker, Tischtennis, ein Regal voller Spiele und bequeme Sofas zeigen auf den ersten Blick, dass es hier nie langweilig wird.

Doch das ist noch lange nicht alles: Im Fuchsbau wird gesungen, gebastelt, gekocht, gebacken, gefeiert, gelernt, gespielt und gequatscht. Draußen wird die Umgebung entdeckt, Fußball gespielt und die Spielplätze geentert.

Auf der „Ideenbörse“ können Kinder und Jugendliche über ihre Wünsche, Sorgen, Träume und Probleme reden. Beim „Meat & Eat“ werden Kochabende nur für Mädels oder nur für Jungs veranstaltet. Es wird gekocht und beim Essen über Themen wie Familie, Freundschaft, Beziehungen, Musik oder Sport gequatscht – eben über alles, was gerade im Kopf herumschwirrt. Und wer zwischendurch noch Wünsche hat, kann diese in den Wunschbriefkasten stecken.

„Kinder und Jugendliche finden hier einen geschützten Raum. Hier können sie von der Schule und dem Elternhaus abschalten und sich Gehör verschaffen“, erzählt Leiterin Nadja Wittow.

Ende Oktober wurde Halloween gefeiert und der Raum gruselig geschmückt. Als nächstes steht ein Weihnachtsfest mit selbstgebackenen Plätzchen auf dem Plan. Beliebt ist die Pyjamaparty mit Karaoke, Film gucken und leckerem Essen. In den Sommerferien wird ein zwei- bis dreitägiger Ausflug unternommen. In diesem Jahr ging es an den Barleber See, wohin es im kommenden Jahr gehen soll, steht noch nicht fest.

Neben dem Fuchsbau Am Fuchsberg, gibt es einen weiteren Fuchsbau in der Berthold-Brecht-Straße. Dort stehen Computer, die Jugendliche zum Beispiel für Bewerbungsschreiben nutzen können. Im Fotokurs können Kinder und Jugendliche Geschenke für ihre Eltern herstellen und ausprobieren wie man mit einem Bildbearbeitungprogramm Fotos verfremden kann. Außerdem wird dort gekocht, Batik-T-Shirts und-beutel hergestellt, und eine Nähmaschine wartet auf kreative Ideen aus Stoff.

Wer Lust hat, kann einfach beim Fuchsbau Am Fuchsberg vorbeischauen. „Hier finden Kinder und Jugendliche jederzeit ein offenes Ohr“, verspricht Nadja Wittow. Übrigens für Kinder im Rollstuhl gibt es einen Treppenlift, sodass der Raum für sie barrierefrei zugänglich ist.

Das KJH Fuchsbau wurde im Mai eröffnet. Der Trägerverein ist der Internationale Bund (IB).

Hinweis
Dieser Artikel wurde im Magdeburger Familienmagazin ottokar veröffentlicht.

Florian Schreiter

Florian Schreiter ist Journalist und Storyscout. Er sucht nach Geschichten die etwas bewirken, die Impulse und Orientierung geben, Mut machen oder einfach nur unterhalten. Kontakt: fs@berichtenswert.info

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