Klinikclowns: Seifenblasen für junge Patienten

Einmal in der Woche muntern die Magdeburger Klinikclowns die jungen Patienten der Universitätsklinik Magdeburg auf. Doch derzeit dürfen sie wegen Vorsichtsmaßnahmen, um Ansteckungsgefahren mit dem Corona-Virus zu vermeiden, nicht auf die Station. Also was tun?

Eine Pause einlegen? Nein, das kam für Robert Wischeropp, Kerstin Reichelt, Bernadette Deibele und Célia Bernez nicht in Frage.

„Die Kinder warten auf uns. Wir wollen sie nicht alleine lassen“, erzählt Kerstin Reichelt.

Und so spielten sie jetzt einfach draußen vor dem Klinikgebäude, sodass die Kinder dem fröhlichen Treiben der Clowns Hanno, Stine, Frisone und Bibou vom Fenster aus zuschauen konnten. Die Rotnasen sangen, tanzten, feixten und ließen immer wieder riesengroße Seifenblasen in die Luft steigen. Das kam auch bei vorbeigehenden Passanten und Mitarbeitern des Krankenhauses gut an.

Es gab Zurufe aus der Ferne, einige klatschten, lächelten und riefen sogar Zugabe. Es war zwar eine Vorstellung auf Distanz, dennoch nicht ohne Wirkung. Es sei zwar ungewöhnlich ohne direktes Feedback der Kinder zu spielen, aber es sei schön den Kindern und Mitarbeitern der Klinik dennoch ein Lächeln schenken zu können, die es momentan nicht leicht hätten. Und es mache auch einem selbst gute Laune, waren sich die Klinikclowns einig.  (Magdeburg, 20. März 2020)

Florian Schreiter

Florian Schreiter ist Journalist und Storyscout. Er sucht nach Geschichten die etwas bewirken, die Impulse und Orientierung geben, Mut machen oder einfach nur unterhalten. Kontakt: fs@berichtenswert.info

Alle Beiträge ansehen von Florian Schreiter →

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.